Touristen bekommen nun Vorgeschmack auf Sommer-Urlaub

Die Ausbreitung des Coronavirus hält Deutschland, Europa und die Welt weiterhin in Atem. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft  und Forschung sind jetzt gefordert. Mehr als vier Millionen Menschen haben sich schon mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert, 171.134 davon in Deutschland.

TOP-NEWS: Touristen bekommen nun Vorgeschmack auf Sommer-Urlaub

In Griechenland bekommen Touristen schon jetzt einen Vorgeschmack, wie der Sommer-Urlaub aussehen könnte: Vor einer erwarteten Hitzewelle in den kommenden Tagen hat der griechische Corona-Krisenstab die Öffnung aller 515 organisierten Badeanstalten des Landes ab Samstag erlaubt. Es wurden jedoch strenge Auflagen für die Badenden erlassen. So sollen nur 40 Menschen pro 1000 Quadratmeter zugelassen werden. Der Abstand zwischen den Sonnenschirmen muss mindestens vier Meter betragen. Und unter den Schirmen dürfen höchstens zwei Liegen stehen. Die Strandbars dürfen außerdem nur verpacktes Essen verkaufen und keinen Alkohol ausschenken, wie das Staatsfernsehen (ERT) am Donnerstag berichtete. 

Bislang war das Baden im Meer in Griechenland wegen der Corona-Epidemie nur an nicht organisierten Küstenabschnitten erlaubt. Die organisierten Badeküstenabschnitte sollten eigentlich erst im Juni öffnen. Dies führte aber dazu, dass die Menschen in den nicht organisierten Stränden die Abstände nicht einhielten, wie griechische Medien berichteten.

Das Wetteramt (EMY) teilte mit, dass heiße Luftmassen aus der Sahara den südlichen Balkan in den nächsten Tagen erreichen werden. Der Hitze-Höhepunkt soll demnach am kommenden Wochenende mit Temperaturen bis 40 Grad Celsius in Südgriechenland erreicht werden.

Mit den Lockerungen in Frankreich öffnen auch einige Strände wieder – allerdings gelten dort strenge Regeln. Sonnen oder Picknicken sind in der Regel nicht gestattet. An den geöffneten Stränden im Département Loire-Atlantique an der Atlantikküste sind nur «dynamische Aktivitäten» erlaubt, wie es in der Verordnung der zuständigen Präfektur heißt. Dazu zählen individuelle Sportarten wie Laufen, Baden oder Wassersport. Jede «statische Präsenz» – also sich hinlegen oder hinsetzen – ist verboten. Ähnlich sieht es an einigen Stränden in der Bretagne aus. Außerdem herrscht Alkoholverbot und die Abstandsregeln müssen strikt eingehalten werden. Richard Bouhet/AFP/dpa

Frankreich hat am Montag seine strengen Ausgangsbeschränkungen erstmals gelockert. Während dieser Zeit waren die Strände im Land geschlossen. Welche Strände nun am Mittelmeer, am Atlantik und an der Nordsee wieder öffnen können, ist derzeit eine Entscheidung regionaler Behörden. Die Rathäuser müssen sich die Öffnung von der zuständigen Präfektur genehmigen lassen.

Für einige Strände gab es bereits grünes Licht, bei anderen steht eine Genehmigung noch aus. Die Strände im Süden bei Marseille etwa sollen Berichten nach nicht vor dem 25. Mai öffnen. Die Präfekturen entscheiden auch, an welche Regeln sich die Menschen an den Stränden halten müssen. Viele Strände werden auch nur tagsüber geöffnet sein.

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