FFP2-Masken für Kinder: Was können die Mini-Modelle?

Das Coronavirus ist mit dem seit mehr als 18 Monaten tobenden Krieg in der Ukraine bei vielen Menschen im Hinterkopf verschwunden. Doch es ist noch da und die Zahl der Coronainfektionen steigt wieder. Auch an Schulen und in Kitas, wo längst keine speziellen Coronaregeln mehr gelten. Die vulnerable Gruppe der Kita-Kinder und Grundschüler zu schützen, ist eine von vielen Herausforderungen, der sich Politik und Gesellschaft mit Blick Richtung Winter stellen müssen.

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Eine korrekt getragene Mund-Nase-Bedeckung, das belegen zahlreiche Studien, gehört neben dem Impfen zu den wichtigsten Maßnahmen, um sich und andere vor einer Infektion zu schützen oder zumindest das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Das gilt für Erwachsene und Kinder gleichermaßen. Doch während es die FFP-Masken für Erwachsene in Hülle und Fülle und beinahe überall zu kaufen gibt, ist die Auswahl für kleine Gesichter eher überschaubar.

FFP2-Masken für Kinder: Das ist beim Kauf wichtig

Kita-Kindern und Abc-Schützen eine normalgroße FFP2-Maske aufzusetzen, sieht nicht nur albern aus. Es ist unbequem und schützt weder das Kind noch die Mitmenschen. Doch worauf gilt es zu achten, wenn der Junior statt einer OP-Maske zukünftig auch mit einer FFP2-Maske ausgestattet werden soll? Zunächst sollte man auf das sogenannte CE-Kennzeichen achten, denn nur diese Produkte sind auch in der Europäischen Union zugelassen. "Die Masken müssen dazu regulär die Anforderungen der Norm DIN EN 149:2009-08 erfüllen", heißt es auf der Website vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.

Ob die Masken speziell auf kleine Gesichter zugeschnitten sind, erkennt man in der Regel an den Hinweisen auf der Verpackung. Achten Sie auf eine Angabe wie "Comfort S", "Size Small", "Mini" oder auch "Mini XS". Laut einem Test von FFP2-Masken (Dezember 2021) für Kinder empfiehlt die Stiftung Warentest zudem eine Maske von 3M, die eigentlich für Erwachsene entwickelt wurde. Das Modell 3M Aura 9320+ biete im Vergleich zu anderen auch für Kinder einen Atemkomfort, der okay sei, so die Tester. Zudem sei die Filterwirkung hoch und die Passform für Kinder geeignet. Für den Dauereinsatz in der Schule rät die Stiftung Warentest grundsätzlich aber zu den etwas komfortableren OP-Masken. An Orten, wo in einem kurzen Zeitraum ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln, erfülle das 3M-Modell aber seinen Zweck, so Stiftung Warentest weiter.

Corona-Pandemie
Stiftung Warentest urteilt über FFP2-Masken für Kinder: "Keine ist tragbar"

Statt der Maske in Standard-Weiß setzen einige Hersteller beim Mund-Nase-Schutz für Kinder auf Muster und kindgerechte Designs. Einige bieten ihre FFP2-Masken zumindest auch in alternativen Farben an. Auch hier ist natürlich die CE-Kennzeichnung zwingend. Die beiden wichtigsten Unterschiede zwischen den Masken für Erwachsene und denen für Kinder sind im Übrigen die Größe des Filters und die Länge der Gummibänder. In Größe S sind die Mini-Masken auch für Männer und Frauen mit kleinen Gesichtern zu empfehlen.

Quelle:Stiftung Warentest

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Hinweis: Dieser Artikel wurde erstmals veröffentlicht im Januar 2020.

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