Jetzt äußert sich Merkel erstmals auf einer Pressekonferenz zur Corona-Krise

Das Coronavirus breitet sich weiter aus. Gesundheitsminister Spahn empfiehlt, Großveranstaltungen vorerst abzusagen. In Deutschland gibt es derzeit mehr als 1.500 bestätigte Corona-Infizierte und zwei Todesfälle. Weltweit sind es bereits über 119.000 Infizierte. Mehr als 4.200 Todesopfer weltweit hat Covid-19 bislang gefordert. Alle Informationen zum Coronavirus-Ausbruch finden Sie im News-Ticker von FOCUS Online.

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Topmeldung (12.45 Uhr): Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat alle Bürger zur Solidarität in der Corona-Krise aufgerufen. Mit Blick auf besonders gefährdete ältere und chronisch kranke Menschen sagte sie am Mittwoch in Berlin: „Da sind unsere Solidarität, unsere Vernunft, unser Herz füreinander schon auf eine Probe gestellt, von der ich mir wünsche, dass wir diese Probe auch bestehen.“ Sie mahnte mit Bick auf Absagen von Großveranstaltungen ein abgestimmtes Vorgehen von Bund, Ländern und Kommunen an. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) stimmte die Bevölkerung auf weitere Alltags-Einschränkungen in den nächsten Wochen und Monaten ein.

Merkel bekräftigte, es sei die zentrale Aufgabe, die Ausbreitung des Virus einzudämmen. „Es ist eben nicht egal, was wir tun, es ist nicht vergeblich, es ist nicht umsonst.“ Es gehe um das Gewinnen von Zeit, um das Gesundheitswesen nicht zu überlasten. Wichtig sei, dass alle staatlichen Ebenen arbeiten könnten, beispielsweise auch die Polizei, und dass wichtige Infrastrukturen funktionierten. Es sei nicht das Schlimmste, wenn Fußballspiele nicht wie gewohnt stattfinden könnten. Spahn begrüßte es, dass nun auch das Bundesligaspiel zwischen Union Berlin und Bayern München an diesem Samstag ohne Zuschauer stattfinden soll.

Mit Blick auf das staatliche Krisenmanagement verteidigte Merkel die Zuständigkeit der Länder für konkrete Maßnahmen, mahnte aber ein abgestimmtes Vorgehen an. Dezentrales, an die jeweiligen Probleme angepasstes Handeln sei ein Vorteil. „Aber Föderalismus ist nicht dafür da, dass man Verantwortung wegschiebt.“ Es gelte miteinander abgestimmt vorzugehen – bei gleicher Situation egal in welchem Bundesland. Alle Ebenen täten daher auch gut daran, Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) nachzukommen. Dies soll auch Thema bei einem Treffen mit den Ministerpräsidenten an diesem Donnerstag sein.

RKI-Präsident Lothar Wieler bekräftigte, Deutschland stehe erst am Anfang der Epidemie.

Merkel kündigte ein entschlossenes Handeln der Bundesregierung an, um wirtschaftliche Folgen der Epidemie abzufedern. „Wir werden das, was notwendig ist, tun.“ Die Kanzlerin sprach von einer außergewöhnlichen Lage. Man werde dann am Ende schauen, was das für den Haushalt bedeute. Sie stellte damit eine mögliche Lockerung der „Schwarzen Null“ in Aussicht – also des Prinzips, im Bundesetat ohne Neuverschuldung auszukommen. Wichtig seien Liquiditätszusagen etwa an kleine und mittlere Firmen. An diesem Freitag sollten Finanzminister Olaf Scholz (SPD) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bekannt geben, ob und wie solche Finanzhilfen noch einmal verstärkt würden.

Merkel bekundete dem besonders von der Corona-Krise betroffenen EU-Partner Italien Solidarität. Die Berichte von dort „bedrücken uns sehr“. Mit Blick auf Kritik an weitgehenden Exportbeschränkungen, die Deutschland für Schutzausrüstung verhängt hat, sagte sie, dies heiße nicht, dass nicht mehr exportiert werde. „Aber wir wollen wissen, dass es in die richtigen Hände kommt, an die richtigen Stellen.“

Spahn sagte, es sei gut, dass viele Veranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern nun abgesagt würden. Er verstehe etwa, dass vielen Fußballfans das Herz blute, wenn sie nicht ins Stadion könnten. Aber die Maßnahmen seien derzeit nötig, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Auch wenn 80 Prozent der Infizierten milde bis keine Symptome aufwiesen und besonders für die Jüngeren das Risiko einer schweren Erkrankung nicht hoch sei, dürften diese nicht denken: „Was habe ich denn damit zu tun?“ Die Menschen müssten verstehen, dass alle auf ein Stück Alltag verzichten müssten, „um sich selbst zu schützen und andere zu schützen“. Dies müsse besonnen geschehen.

Dankbar zeigte sich Spahn, dass viele Unternehmen zu Arbeit aus dem Homeoffice übergehen. Zentral sei es nun, dass es eine Balance gebe zwischen Einschnitten und Verzicht einerseits sowie einem weitergehenden Alltag andererseits.

Drittes Todesopfer: Zweiter Mensch im Kreis Heinsberg an Corona gestorben

11.41 Uhr: Es gibt in Deutschland das dritte Todesopfer wegen des Coronavirus. Wie eine Sprecherin des Kreis' Heinsberg der "Rheinischen Post" mitteilte, ist dort eine zweite Person verstorben. Zudem war vor einigen Tagen ein Mensch in Essen an dem Virus verstorben.

Bundesländer setzen Spahn-Empfehlung um: Wo Großveranstaltungen wegen des Coronavirus abgesagt werden

Das neuartige Coronavirus breitet sich immer weiter aus. In gleich mehreren Bundesländern ziehen die Regierungen nun drastische Konsequenzen:

So sollen in Nordrhein-Westfalen Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen grundsätzlich abgesagt werden – oder ohne Zuschauer stattfinden. Das sieht ein am Dienstag beschlossener Erlass der Landesregierung mit entsprechenden Weisungen an die Kommunen vor. Zur Eindämmung der Corona-Infektionen können die örtlichen Behörden in NRW auch Veranstaltungen mit weniger als 1000 Personen absagen, wenn es besondere Risiken gibt.

Auch in Bayern werden Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen untersagt. Für Veranstaltungen mit 500 bis 1000 Personen empfiehlt die Staatsregierung die Absage, jeweils nach Rücksprache mit den Behörden. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte am Dienstag außerdem an, vor den Kommunalwahlen keine Wahlkampfveranstaltungen mehr zu machen. „Es gilt größte Zurückhaltung, im Zweifel lieber absagen“, appellierte Söder. Dieses Verbot gilt zunächst bis Ende der bayerischen Osterferien am 19. April und soll nötigenfalls verlängert werden.

Auch Berlin, Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Thüringen und das Saarland reagierten und sagten Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern ab.

Angesichts zunehmender Infektionen in Deutschland hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Sonntag empfohlen, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern vorerst abzusagen. dpa/Bernd von Jutrczenka/dpa Jens Spahn (CDU) äußert sich in der Bundespressekonferenz zur Ausbreitung des Coronavirus.

Wer sich vor dem Coronavirus, aber auch anderen Infektionen der Atemwege schützen will, sollte allgemeine Hygieneregeln einhalten. Diese sind bei allen Atemwegsinfekten gleich.

  • Häufig Händewaschen mit Wasser und Seife. Antimikrobielle Zusätze sind in der Regel nicht notwendig. Auch die Temperatur des Wassers spielt keine Rolle.
  • Mindestens 20 Sekunden Händewaschen.
  • Nach dem Waschen die Hände gründlich abtrocknen.
  • Abstand halten zu Menschen, die niesen oder husten und selbst Einwegtaschentücher benutzen. Nach dem Husten, Niesen und Naseputzen sollte man sich zudem möglichst umgehend die Hände waschen.

Zahl bestätigter Coronavirus-Fälle in Deutschland steigt auf 1296

Baden-Württemberg: 237

Bayern: 314 – Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen untersagt

Berlin: 48 – Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen untersagt

Brandenburg: 9

Bremen: 4

Hamburg: 29 – Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen untersagt

Hessen: 35

Mecklenburg-Vorpommern: 13

Niedersachsen: 49 – Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen untersagt

Nordrhein-Westfalen: 484 (2 Todesfälle/Landkreis Heinsberg besonders betroffen)

Rheinland-Pfalz: 25 – Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen untersagt

Saarland: 7 – Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen untersagt

Sachsen: 22

Sachsen-Anhalt: 7

Schleswig-Holstein: 9 – Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen untersagt

Thüringen: 4 – Veranstaltungen mit mehr als 1000 Menschen untersagt

Gesamt: 1296

Quelle: Robert-Koch-Institut (Stand: 10. März, 15.00 Uhr, aktualisiert um 21.30 Uhr)

dpa Wie der Coronavirus-Test funktioniert

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Wichtige Telefonnummern bei Coronavirus-Verdacht

Die Regierung empfiehlt: Bei Covid-19-Symptomen ist es besser anzurufen, statt im Wartezimmer zu sitzen.

  • 116 117: Ärztlicher Bereitschaftsdienst
  • 115: Einheitliche Behördennummer
  • 0800 011 77 22: Unabhängige Patientenberatung Deutschland
  • 030 346 465 100: Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums
  • “ target=“_blank“ class=“ps-tracking-comlinks ps-trackingname_FOLJAM_11741568 externalLink“ title=“Hier geht es zur kostenlosen Videosprechstunde beim Arzt“ rel=“nofollow“>Coronavirus-Verdacht? Hier geht es zur kostenlosen Videosprechstunde beim Arzt

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12.47 Uhr: Letzte Frage dieser Pressekonferenz: Als wie historisch würde Merkel diese Pressekonferenz einordnen? Merkel wiegelt ab: Es werde noch viele Begegnungen mit der Presse zu dieser Frage geben, „aber ich will jetzt nicht gleich meinen nächsten Auftritt in der Bundespressekonferenz ankündigen.“ Sie habe nur die Botschaft übermitteln wollen: „Wir werden das Notwendige tun als Land, und das auch noch im europäischen Verbund. Ich fand das sehr, sehr wichtig.“ Das war's!

12.44 Uhr: „Wir arbeiten im Kabinett immer super zusammen“, sagt Merkel über Spahn, der früher als Merkel-Gegner galt. „Ich finde, dass er in der momentanen Situation einen super Job macht“. Man könne ja dennoch gut zusammenarbeiten, auch wenn man in politischen Fragen nicht immer einer Meinung sei, sagt die Kanzlerin. Andere Betrachtungen findet sie „befremdlich“. Spahn fügt hinzu: „Meine Erfahrung war schon immer, dass unser persönliches Verhältnis sehr viel besser war, als Sie immer geschrieben haben.“

12.42 Uhr: „Das lässt uns nicht kalt“, bekräftigt Merkel nochmals zur Situation in Italien. Im Gegensatz zu einer Naturkatastrophe seien aber diesmal alle EU-Länder betroffen. Aber „wir werden handeln, wie man unter Freunden handelt“, sagt Merkel. Eine italienische Journalistin hatte darauf hingewiesen, dass China bereits Gasmasken und sonstiges Equipment geliefert habe, Deutschland aber nicht.

12.40 Uhr: Es sei nicht sinnvoll, schon Veranstaltungen bis in den Juli hinein abzusagen, sagt Merkel. Die Lage müsse in regelmäßigen Abständen neu bewertet werden. Niemand wisse, wie die Entwicklung bis zum Sommer aussehen werde. 

12.38 Uhr: Merkel wollte „in den nächsten Tagen“ mit dem italienischen Ministerpräsidenten Conte über mögliche Hilfen sprechen. „Was wir tun und verantworten können, werden wir tun.“

12.35 Uhr: Man könne nichts verbieten, aber man könne Empfehlungen abgeben, sagt Merkel zum zögerlichen Verhalten des Landes Berlins. Sie wolle aber niemanden „an den Pranger stellen“. Spahn pflichtet ihr bei: gerade eben sei die Meldung hereingekommen, dass auch Berlin alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern absagen wollte. Das zeige doch, dass das System funktioniert. 

12.34 Uhr: Flächendeckende Schul- und Kitaschließungen hält Spahn nicht für die Lösung. Vereinzelte Schließungen wie in Heinsberg können aber sinnvoll sein.

12.30 Uhr: „Man muss nicht alle Bereiche des öffentlichen Lebens einem Stresstest aussetzen“, ermahnt Merkel die Hamsterkäufer der Republik. „Auch hier ist Maß und Mitte, glaube ich, die richtige Antwort.“

12.25 Uhr: Zu Fragen der staatlichen Haftung, etwa bei der Absage von Großveranstaltungen, gebe es „mehr Unsicherheiten, als man denkt“, sagt Merkel. Das Infektionsschutzgesetz sei hier „längst nicht eindeutig“, sagt auch Spahn. Justizministerin Christine Lambrecht werde sich um das Thema kündern, und auch im Gespräch mit den Bundesländern morgen werde das Thema zur Sprache kommen.

12.19 Uhr: Wie geht Merkel persönlich mit der Virus-Gefahr um? „Ich hab den Fotografen vorhin gesagt, ich gehe nochmal einen Meter zurück. Und dann schaue ich, wie oft die Menschen sich mit der Hand im Gesicht berühren, und da sehe ich hier auch einige Kandidaten“, scherzt sie. Lachen im Publikum. Sonst freue sie sich aber, hier zu sein, auch wenn der Mindestabstand von einem Meter zwischen den anwesenden Journalisten aus Platzgründen nicht eingehalten werden kann. Statt dem Händeschütteln empfiehlt sie, „sich auch mal eine Sekunde länger in die Augen zu schauen und zu lächeln.“

12.17 Uhr: Was Wirtschaftshilfen angehe, werden Finanzminister Scholz und Wirtschaftsminister Altmaier (CDU) am Freitag einen „Instrumentekasten“ vorlegen, der es erlaube, notfalls noch einmal nachzulegen.

12.13 Uhr: Hätte Merkel das Thema früher „zur Chefsache machen“ müssen? Ihr Kollege Spahn wisse, dass sie sich nicht erst seit gestern mit dem Thema beschäftige, antwortet Merkel. Wann und wie sie sich äußere, hänge von den Umständen ab. Und die Videokonferenz der EU-Ratschefs von Dienstagabend sei ein guter Anlass gewesen, um eine Pressekonferenz zu geben. Auch Spahn sagt, er stehe seit Januar in ständigem Kontakt mit Merkel.

12.10 Uhr: Im Vergleich zur Wirtschaftskrise 2008 habe es damals „eingrenzbare Dinge, die man kennt“ gegeben, sagt Merkel. Das Coronavirus ließe sich hingegen „in seiner Wirkung nicht einschätzen.“ Es sei derzeit zum Beispiel noch nicht klar, wie temperaturunabhängig der Virus ist. „Wir müssen mit viel mehr Unbekannten agieren, deshalb ist die Situation schon noch mal eine andere. Aber wie in allen Krisensituationen ist Besonnenheit und entschlossenes Handeln wichtig.“

12.05 Uhr: Hat Deutschland konkrete Hilfe für Italien angeboten? Merkel weicht der Frage aus. Es sei wichtig, sich unter den europäischen Regierungschefs über geeignete Maßnahmen auszutauschen, sagt die Kanzlerin nur. Grenzschließungen seien aber „keine adäquate Antwort“ auf die Herausforderungen, da sei man sich aber in der Bundesregierung einig. Auch Spahn sagt, dass „pauschale Grenzschließungen“ keine Lösung seien. Kontrollen wie in Norditalien könnten aber sinnvoll sein.

„Föderalismus ist nicht dafür da, dass man Verantwortung wegschiebt“

12.03 Uhr: Wie kann die Bundesregierung die Solidarität unter den Menschen stärken? „Wir haben ja die Eigenschaft, dass über negative Dinge stärker berichtet wird als über positive“, sagt die Kanzlerin über Berichte, dass Menschen Desinfektionsmittel aus Krankenhäusern stehlen. Der Staat müsse mit gutem Beispiel vorangehen, dann seien auch die Menschen in ihrem Verantwortungsgefühl gestärkt.

12.02 Uhr: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass die CDU sich nicht an die auferlegten Regeln halten wird“, sagt Merkel zur Frage, ob der CDU-Parteitag am 25. April stattfinden wird. Dort sollte eigentlich ein neuer Parteichef gekürt werden.

12.00 Uhr: Den europäischen Stabilitätsakt, der zu fiskalischer Verantwortung verpflichtet, will Merkel aufweichen. „Wir können Italien ja jetzt nicht sagen, dass es nicht in sein Gesundheitssystem investieren soll.“ An Deutschland werde es außerdem nicht scheitern, bereits eingeplante europäische Investitionen aufrechtzuerhalten – trotz des Virus.

11.58 Uhr: Nach kurzen Reden von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Robert-Koch-Institutschef Lothar Wieler geht es jetzt in die Fragerunde. Die deutschen Fußballclubs möchte Merkel für ihr Verhalten nicht kritisieren: „Ich finde überhaupt nicht, dass es da großen Widerstand gegeben hätte.“

11.46 Uhr: Merkel ruft die Bürger zum Schluss zum Zusammenhalt, zur Solidarität auf: „Da sind unsere Solidarität, unsere Vernunft, unser Herz füreinander schon auf eine Probe gestellt, von der ich mir wünsche, dass wir diese Probe auch bestehen.“

11.44 Uhr: „Föderalismus ist nicht dafür da, dass man Verantwortung wegschiebt“, kritisiert Merkel das unabgestimmte Vorgehen zwischen den Bundesländern bei der Frage, ob große Veranstaltungen abgesagt werden sollen. Besonders das Agieren des Landes Berlin, das zunächst keine Großveranstaltungen absagen wollte, hatte für Verwunderung gesorgt. Man werde sich am morgigen Donnerstag mit den Bundesländern zusammensetzen, kündigte Merkel an.

11.43 Uhr: Man habe eine ganze Reihe von Nachfragen, was die Exporte medizinischer Güter angehe, denn Deutschland sei eine Export-Nation. Man wolle prüfen, ob die Exporte „an den richtigen Stellen“ ankommen, sagte Merkel. Das habe sie auch den europäischen Partnern so vermittelt.

Was die wirtschaftlichen Folgen angehe, brauche es in Europa ein „koordiniertes Vorgehen“ aller europäischen Mitglieder. Die Einführung des Kurzarbeitergeldes wie zu Zeiten der Wirtschaftskrise 2008 sei hierfür ein erster Schritt. Generell sieht Merkel den deutschen Sozialstaat gut auf die kommenden Herausforderungen vorbereitet.

11.39 Uhr: „Wir wünschen von Herzen, dass die harten Maßnahmen, die dort ergriffen werden, eine Wende zum besseren bringen“, sagt Merkel in Richtung Italien.

11.36 Uhr: Jetzt spricht Merkel auch offiziell davon, dass 60 bis 70 Prozent der Deutschen infiziert werden könnten, das hätten Experten so bestätigt. Bislang hatte die Kanzlerin diese Zahl nur hinter verschlossenen Türen genannt. Daher sei es wichtig, die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, damit das Gesundheitssystem nicht mit zu vielen Fällen auf einmal belastet wird. „Es geht also um das Gewinnen von Zeit“, sagt Merkel, und dazu seien drastische Schritte nötig. Politik, Polizei und medizinische Dienste müssen allerdings so funktionsfähig wie möglich bleiben, und die Wirtschaft dürfe keinen allzu großen Schaden davontragen. Alles andere sei sekundär: „Es ist nicht das Problem, ob ein Fußballspiel stattfindet oder nicht, wenn ich das so hart sagen darf.“

11.34 Uhr: Jetzt geht es los. Merkel tritt vor die Kameras. Sie wolle die Bürger und die Presse über die Ergebnisse der Video-Konferenz des Europäischen Rats vom Vorabend informieren. „Der Corona-Virus ist da, und das müssen wir erkennen“, sagt Merkel. Es gebe noch keinen Impfstoff, und das Verhalten, das jetzt notwendig sei, richte sich nach den Empfehlungen der Experten.

11.25 Uhr: In fünf Minuten ist es soweit: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird erstmals eine Pressekonferenz zur Corona-Krise in Deutschland geben. Ebenfalls mit dabei sein werden Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und der Chef des Robert-Koch-Instituts Lothar Wieler. Verfolgen Sie die Pressekonferenz hier bei FOCUS Online im Live-Ticker.

Laut der Einladung will Merkel dabei auf die Ergebnisse der Video-Konferenz des Europäischen Rats vom Vorabend eingehen. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte nach der Videokonferenz der Staats- und Regierungschefs Finanzhilfen angekündigt. Merkel hatte bei dem Videoaustausch nach einer gesonderten Mitteilung der Bundesregierung auf die Bedeutung zusätzlicher europäischer und internationaler Anstrengungen für die Entwicklung eines Impfstoffs hingewiesen. Sie betonte auch, dass es schneller koordinierter Maßnahmen bedürfe, um die ökonomischen Folgen der Epidemie aufzufangen.

11.09 Uhr: Das Gesundheitsamt im Kreis Heinsberg kann nicht mehr kontrollieren, ob sich die vielen wegen des Coronavirus unter häusliche Quarantäne gestellten Personen an die Auflagen halten. Bei der anfangs einstelligen Zahl der Verdachtsfälle seien Überprüfungen noch möglich gewesen, sagte eine Sprecherin des Kreises Heinsberg auf Anfrage der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Donnerstag). Inzwischen seien aber zu viele Menschen von der Quarantäne betroffen.

Der Kreis habe allerdings mit der Kooperationsbereitschaft der Bewohner gute Erfahrungen gemacht, als sich alle Teilnehmer einer Karnevalsitzung freiwillig gemeldet hätten, bei der auch einer der Infizierten war. Grünter sagte: „Wir gehen davon aus, dass sich die Bürger an die verordneten Maßnahmen halten.“ Der Kreis Heinsberg ist mit 323 Infizierten und einem Todesfall (Stand: Dienstag) die am stärksten betroffene Region in Deutschland.

Weltweit größte Spielemesse E3 wegen Coronavirus abgesagt

10.53 Uhr: Die Electronic Entertainment Expo (E3), die weltweit größte Messe für Computerspiele in Los Angeles, wird wegen des Coronavirus abgesagt. Das berichten unter anderem die Nachrichtenagentur Bloomberg und die Technik-Website Ars Technica. Auch der texanische Spiele-Entwickler Devolver Digital schrieb auf Twitter: „Cancelt eure E3-Flüge und Hotels, ihr alle.“ Die Messe hätte eigentlich vom 9. bis zum 11. Juni stattfinden sollen, ungefähr 70.000 Besucher und Industrievertreter aus der ganzen Welt waren erwartet worden. Die Absage soll offiziell am späten Nachmittag oder frühen Abend deutscher Zeit bekanntgegeben werden. Frederic J. BROWN / AFP Die E3 in Los Angeles im Jahr 2019

Österreich stellt Personen-Zugverkehr von und nach Italien ein

10.19 Uhr: Der Personen-Zugverkehr von und nach Italien über die österreichische Grenze ist eingestellt. „Wir folgen den Anweisungen der Behörden“, sagte ein Sprecher der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) am Mittwoch. Nicht betroffen sei der Güterverkehr.

Tiroler Polizei bereitet Kontrollen an Grenze zu Italien vor

10.10 Uhr: Die von Österreich im Kampf gegen das Coronavirus angekündigten Kontrollen an der Grenze zu Italien sollen am Mittwoch beginnen. Derzeit liefen die "aufwendigen Vorbereitungen", sagte Polizeisprecher Stefan Eder am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Für die Kontrollen seien "bauliche Maßnahmen" erforderlich, unter anderem müssten Leitplanken abmontiert werden. Zudem sei zu klären, wohin die Fahrzeuge jeweils geleitet werden und wie genau mit zu erwartenden Staus umgegangen wird. Eine genaue Startzeit für die Kontrollen nannte er nicht.

Die österreichische Regierung hatte am Dienstag weitere Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus angekündigt. Kontrollen an der Grenze zum südlichen Nachbarland Italien werden dadurch in nächster Zeit wieder zur Normalität. Fast niemand aus Italien darf mehr aus beruflichen oder privaten Gründen zu Zielen in Österreich fahren. Für Touristen, die jetzt noch in Italien sind, gilt: Die Durchreise durch Österreich ist möglich – aber ohne Stopp.

In der Alpenrepublik gab es mit Stand Mittwochmorgen 206 bestätigte Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 und keine Todesfälle. Die österreichische Regierung begründete die drastischen Maßnahmen unter anderem mit der starken Verbreitung des Virus in Norditalien. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bat die Bevölkerung in Fernsehinterviews am Dienstagabend, soziale Kontakte zu reduzieren. Claudio Furlan/LaPresse via ZUMA Coronavirus in Italien

09.57 Uhr: Die Todesrate beim Coronavirus in Italien beträgt derzeit 3,7 Prozent – in der norditalienischen Provinz Lombardei ist sie jetzt aber sprunghaft auf 8,2 Prozent angestiegen, mehr als das Doppelte. Das zeigen Zahlen des italienischen Katastrophenschutzes vom Dienstagabend.

„Ist jemand immer noch davon überzeugt, dass die übermäßige Sterblichkeit in der Lombardei nicht an der Überlastung des Gesundheitswesen liegt?“, schrieb der italienische Gesundheitsexperte Nino Cartabellotta auf Twitter. In den sozialen Medien schildern lombardische Ärzte dramatische Szenen. OP-Säle und andere Abteilungen von Krankenhäusern würden schon zu Behandlungsräumen von Corona-Kranken umgewandelt. Ärzte müssten in langen Schichten arbeiten, auch um für bereits erkrankte Kollegen einzuspringen.

Ein Arzt sagte der Tageszeitung „Corriere della Sera“, die Mediziner müssten jüngere Patienten gegenüber den älteren bevorzugen, weil es kaum mehr möglich sei, allen Patienten gleichermaßen die nötige Behandlung zukommen zu lassen. „Wenn eine Person zwischen 80 und 95 Jahre alt ist und die Atemwege schon versagen, wird sie es wahrscheinlich nicht schaffen“, sagte der Arzt.

Die norditalienische Lombardei gilt als wohlhabendste Region Italiens mit dem besten Gesundheitssystem. „Im Süden würden wir eine Katastrophe riskieren“, sagte der Anästhesist Giuseppe Sofi aus Mailand zu „Politico“. dpa Vom Corona-Virus stark betroffene Provinzen

Führende Ökonomen: Notfalls Rettungsfonds für Firmen in Coronakrise

09.49 Uhr: Führende deutsche Ökonomen sprechen sich bei einer Verschärfung der Corona-Krise dafür aus, dass sich der Staat notfalls an Unternehmen beteiligt. Das geht aus einem am Mittwoch in Berlin vorgelegten Papier mehrerer Wirtschaftsforscher hervor. Wenn es nicht gelingen sollte, die Ausbreitung der wirtschaftlichen „Schockwellen“ einzudämmen, so dass es in größerem Stil zu Unternehmensinsolvenzen käme, wäre als letzte Möglichkeit an Firmenbeteiligungen des Staates mit Eigenkapital zu denken. Dies wäre analog zur Rettung von Banken in der Finanzkrise 2008/2009.

Das Papier stammt von Ökonomen wie Ifo-Präsident Clemens Fuest, dem früheren „Wirtschaftsweise“ Peter Bofinger sowie dem Präsidenten des Instituts für Weltwirtschaft Kiel, Gabriel Felbermayr.

Die Ökonomen fordern die Bundesregierung daneben zu weitergehenderen Schritten auf als bisher beschlossen. Die Koalition hatte etwa Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld auf den Weg gebracht. Wenn erforderlich, müsse auch von der „Schwarzen Null“ im Staatshaushalt abgewichen werden – also einer Politik ohne Neuverschuldung. Es müsse alles getan werden, um Liquiditätsengpässe bei Firmen zu vermeiden.

Durch die Corona-Krise drohen deutliche Rückgänge beim Wirtschaftswachstum in diesem Jahr, wie Institute und Wirtschaftsverbände bereits deutlich gemacht hatten. Das Risiko einer Rezession sei gestiegen.

  • Die Pressekonferenz im Live-Ticker

Mehrere Menschen an Drive-Ins positiv auf Coronavirus getestet

09.26 Uhr: Im Kreis Esslingen wurden mehrere Menschen an sogenannten Corona-Drive-Ins positiv auf das neuartige Coronavirus getestet. Das berichtet der „SWR“. Seit der Eröffnung der beiden Abstrichzentren wurden mehr als 500 Tests durchgeführt. Laut Landratsamt sind 11 der bislang 465 vorliegenden Testergebnisse positiv.

Wie funktioniert der Drive-In-Test?

„Man bleibt einfach im Auto sitzen und kurbelt das Fenster runter“, sagte der Leiter des Landratsamts, Peter Keck, in Nürtingen. Ärzte und Helfer in Schutzkleidung nehmen am Wagen einen Abstrich von Mund und Nase. Voraussetzung sei, dass der Bürger sich in den vergangenen 14 Tagen in einem Risikogebiet aufgehalten hat und Krankheitszeichen aufweist.

Griechische Kirche: Menschen mit wahrem Glauben können kein Corona kriegen

09.19 Uhr: Die griechische Regierung hat zahlreiche Maßnahmen gegen die Ausbreitung von CoVid-19-Infektionen erlassen. Sämtliche Bildungseinrichtungen und die Seniorentreffs im gesamten Land wurden geschlossen, größere Veranstaltungen abgesagt. Selbst die Vereidigung der neuen Präsidentin Katerina Sakellaropoulou findet nur vor 35 der 300 Parlamentarier statt. Bei Sportveranstaltungen sind nicht nur Zuschauer ausgeschlossen, auch für Betreuerstäbe gibt es Restriktionen. Maximal 60 Personen dürften sich in den Stadien einfinden.

Zusätzlich ist in Griechenland nun ein Streit darüber entbrannt, ob sich Gläubige in Kirchen und bei der Eucharistie anstecken können. Die Zeit bis zum orthodoxen Ostern am 19. April, ist Hochsaison für die Kirchen. Traditionell kommen mehr Gläubige als sonst zur Eucharistie. Doch die Heilige Synode in Griechenland ist nur wenig besorgt: Eine Ansteckung beim Gottesdienst in der Kirche sei für Christen mit wahrem Glauben ausgeschlossen, heißt es im aktuellen Hirtenbrief. Die Kirche weist lediglich darauf hin, dass ältere oder kranke Personen besser zu Hause bleiben sollten. Als Medizin gegen den Virus werden vor allem Gebete empfohlen.

Diesem bedenklichen Aufruf schließen sich auch Politiker der Regierungspartei und der Opposition an. Die griechische Amtskirche genießt eine hohe Stellung im Land, Widerspruch von Politikern führt oft zu Brandreden der Geistlichen – Gift für die Wiederwahl jedes Volksvertreters. Sich offen gegen die Kirche zu stellen, ist für die regierende liberal-konservative Nea Dimokratia wahltaktisch unmöglich.

Bundesligapartie Union Berlin gegen Bayern mit Zuschauern? Spahn kritisiert Berliner Senat

08.06 Uhr: Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Entscheidung des Berliner Senats, die Bundesligapartie zwischen Union Berlin und Bayern München mit Zuschauern stattfinden zu lassen, kritisiert. Ich habe diese Entscheidung mit Verwunderung aufgenommen“, sagte Spahn dem Inforadio.

Wegen Coronavirus: Wuppertal empfiehlt Absage aller Klassenfahrten

07.08 Uhr: Wie „Radio Wuppertal“ berichtet, soll die Stadt Wuppertal den Schulen empfohlen haben, vorerst keine Klassenfahrten zu planen. Das Land NRW habe bereits zugesagt, die Kosten für abgesagte Klassenfahrten zu übernehmen. Dabei müssen laut NRW-Schulministerium nur Klassenfahrten in Risikogebiete abgesagt werden. Für alle anderen Ziele liegt die Entscheidung beim zuständigen Gesundheitsamt.

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„Kam wie ein Tsunami über uns“ – Coronavirus bringt Ärzte an ihre Grenzen

06.53 Uhr: Das neuartige Coronavirus hat Italien fest im Griff. Die italienischen Behörden haben am Dienstag weitere 168 Todesfälle gemeldet – die bislang höchste Opferzahl an einem Tag seit Ausbruch des Virus. Allein in der Lombardei sind binnen 24 Stunden 76 Menschen am Coronavirus gestorben.

Die Krise bringt auch die Ärzte an ihre Grenzen. So sagte der Chefarzt für Infektiologie des Mailänder Krankenhauses „Sacco“ dem Sender LA7, das Personal arbeite bis zu 14 Stunden am Tag. „Corona kam wie ein Tsunami über uns“, sagt Raffaele Bruno, Chefarzt für Infektiologie am Krankenhaus San Matteo in Pavia. Und noch wisse keiner, ob der Höhepunkt der Epidemie bereits erreicht sei.

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Merkel lädt zum Corona-Gipfel ins Kanzleramt

02.33 Uhr: Wegen der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus lädt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Spitzenvertreter von Arbeitgebern und Gewerkschaften laut einem Zeitungsbericht zu einem Krisentreffen ins Kanzleramt. Das Gespräch solle am Freitagabend im Kanzleramt stattfinden, meldete das Redaktionsnetzwerk Deutschland am Dienstag unter Berufung auf Regierungskreise. 

Bei dem Treffen soll demnach über "die Auswirkungen des Coronavirus auf die deutsche Wirtschaft und mögliche wirtschaftspolitische Gegenmaßnahmen" beraten werden. Teilnehmen sollen den Angaben zufolge auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundesfinanzminister Olaf Scholz (beide SPD). 

Zur Eindämmung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Epidemie hatten die Spitzen der großen Koalition in der Nacht zum Montag Erleichterungen beim Kurzarbeitergeld beschlossen. Das Vorhaben wurde am Dienstag vom Kabinett im Eiltempo auf den Weg gebracht.

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Weitere Meldungen zum Coronavirus finden Sie auf der zweiten Seite des News-Tickers.

 

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