Die Corona-Pandemie hat Deutschland und die Welt weiterhin fest im Griff: Die Zahl der Ansteckungen mit dem Virus steigt fast überall wieder an – auch in Deutschland. Der R-Wert ist wieder über die kritische Marke von 1 gestiegen, 11 Bundesländer meldeten am Samstag über 2000 Neuinfektionen. Alles Wichtige zur Corona-Pandemie finden Sie hier im News-Ticker von FOCUS Online.
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Topmeldungen zur Corona-Krise in Deutschland und der Welt:
- Fast 17.000 Corona-Neuinfektionen in Frankreich (22.07 Uhr)
- In den Niederlanden erneut Rekordzahl der Neu-Infektionen (21.45 Uhr)
- Mehr als 2000 Corona-Neuinfektionen in Deutschland (20.20 Uhr)
Spahn kündigt Corona-Schnelltests für Pflegeheime und Krankenhäuser an
Sonntag, 04. Oktober, 07.05 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat Corona-Schnelltests für Krankenhäuser und Pflegeheime angekündigt. "Schnelltests kommen vor allem für Besucher, Beschäftigte, Bewohner und Patienten von Pflegeheimen und Krankenhäusern in Betracht", sagte Spahn der "Bild am Sonntag". "Damit können wir verhindern, dass sich alte und kranke Mitbürgerinnen und Mitbürger anstecken. Für sie ist die Gefahr von schwerwiegenden Folgen einer Infektion am größten." Die Frage, wann und unter welchen Bedingungen die Schnelltests von den Krankenkassen bezahlt würden, werde zum 15. Oktober geregelt.
Alten- und Pflegeheime sollen ab dem 15. Oktober flächendeckend Corona-Tests durchführen, um Bewohner, Personal und Besucher besser vor dem Virus zu schützen. Der Referenten-Entwurf des Gesundheitsministeriums für eine Nationale Teststrategie sieht laut "Spiegel" ähnliche Regelungen für Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Arzt- und Zahnarztpraxen, Dialyseeinrichtungen, Praxen humanmedizinischer Heilberufe sowie ambulante Pflegedienste vor.
Werde in solchen Einrichtungen eine Infektion festgestellt, habe jeder, der in den vorangegangenen zehn Tagen dort gewesen sei, Anspruch auf einen Test, berichtet der "Spiegel" unter Berufung auf den Entwurf. Pflegeheime sollten zum Beispiel ein monatliches Kontingent für sogenannte Antigen-Schnelltests bekommen.
Bezahlt werden sollen die Schnelltests demnach über den Gesundheitsfonds, aus dem gesetzliche Krankenkassen ihre Mittel erhalten. Das Ministerium veranschlage dafür einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag, abhängig von der Entwicklung des Testgeschehens, hieß es in dem Bericht weiter.
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Auch Berlin-Neukölln gilt in Schleswig-Holstein nun als Risikogebiet
22.37 Uhr: Schleswig-Holstein hat nach dem Bezirk Berlin-Mitte auch Berlin-Neukölln wegen der hohen Corona-Infektionszahlen als Risikogebiet im Inland ausgewiesen. Das sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Samstag in Kiel. Für Urlauber oder Urlaubs-Rückkehrer hat das zur Folge, dass sie sich sofort 14 Tage in Quarantäne begeben oder zwei negative Corona-Tests innerhalb von fünf Tagen vorweisen müssten. Auch die Städte Hamm und Remscheid – beide in Nordrhein-Westfalen – gelten in Schleswig-Holstein als Risikogebiete.
Fast 17.000 Corona-Neuinfektionen in Frankreich
22.07 Uhr: Frankreich hat mit 16.972 Corona-Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden einen Tagesrekord erzielt. Wie die Behörden am Samstagabend mitteilten, wurde damit der bisherige Höchstwert von 16.096 neuen Fällen vom 24. September überschritten. Die Corona-Lage in Frankreich ist sehr angespannt. Bis auf die an Deutschland grenzende Region Grand Est gilt für Frankreich eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts.
Bisher starben in der Covid-19-Pandemie rund 32.000 Menschen. In vielen Städten Frankreichs gilt die Maskenpflicht auch unter freiem Himmel. In der Hafenstadt Marseille haben Bars und Restaurants komplett geschlossen. In Paris droht wegen der angespannten Corona-Lage ebenfalls ihre Schließung.
Daniel Cole/AP/dpa Restaurant- und Barbesitzer werfen Teller und Gläser bei einer Demonstration gegen Restaurant- und Barschließungen
TOP-NEWS: In den Niederlanden erneut Rekordzahl der Neu-Infektionen
21.45 Uhr: Die Fallzahlen in den Niederlanden steigen weiterhin ungebremst weiter. Am Samstag wurden mit 3967 fast 4000 Neuinfektionen gemeldet – ein Rekordanstieg. Am Tag zuvor waren es 3829 – damit liegen die Fallzahlen deutlich über dem Niveau der ersten Welle im Frühjahr. Dort waren in der Spitze rund 1300 tägliche Neuinfektionen verzeichnet worden.
AFP/SID/PHIL NIJHUIS Mark Rutte äußerte sich zur Corona-Situation
TOP-NEWS: Mehr als 2000 Corona-Neuinfektionen, obwohl fünf Bundesländer nicht melden – R-Wert wieder über 1
20.20 Uhr: Die Gesundheitsämter der Bundesländer haben am Samstag 2108 neue Fälle gemeldet. Damit sinkt die Zahl im Vergleich zum Freitag (2763). Allerdings meldeten am Samstag fünf Bundesländer keine neuen Zahlen, darunter auch Bayern, das zuletzt mit mehreren Hundert Fällen pro Tag in die Statistik einging. Nordrhein-Westfalen meldete am Samstag die höchste Zahl an Neuinfektionen, mit 706 waren es rund 70 Fälle weniger als am Vortag.
Die Reproduktionszahl ist am Samstag leicht auf 1,12 gestiegen und liegt erstmals seit Tagen wieder über der kritischen Marke von 1. Am Freitag lag die Zahl noch bei 0,97. Am Donnerstag hatte sie bei 0,90 gelegen. Fünf Menschen sind laut der nicht vollständigen Meldungen in den vergangenen 24 Stunden an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben und damit fünf weniger als am Freitag. 9491 Todesfälle gibt es in Deutschland insgesamt.
Die Zahl der belegten Intensivbetten liegt bei 404, was einem starken Anstieg von 28 Betten gleichkommt. Nach 18 Betten mehr am Freitag steigt diese wichtige Zahl also weiter an. 204 Patienten werden derzeit invasiv beatmet, auch das entspricht einem Anstieg, vier Patienten sind es nun mehr als gestern. Aktive Corona-Fälle – also Menschen, die aktuell am Virus erkrankt sind – sind im Moment 27.496 zu verzeichnen – das sind 703 mehr als am Vortag und entspricht einem starken Anstieg.
Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.
- Baden-Württemberg: 50.755 (+355) / 1888 Todesfälle (+0)
- Bayern: 68.892 (+358) / 2663 Todesfälle (+2) –> keine aktuelle Meldung am Samstag
- Berlin: 15.573 (+203) / 231 Todesfälle (+0)
- Brandenburg: 4425 (+42) / 173 Todesfälle (+0)
- Bremen: 2557 (+46) / 59 Todesfälle (+0) –> keine aktuelle Meldung am Samstag
- Hamburg: 8175 (+112) / 241 Todesfälle (+0)
- Hessen: 19.616 (+292) / 552 Todesfälle (+1)
- Mecklenburg-Vorpommern: 1247 (+43) / 20 Todesfälle (+0) –> keine aktuelle Meldung am Samstag
- Niedersachsen: 20.938 (+272) / 690 Todesfälle (+0)
- Nordrhein-Westfalen: 72.061 (+706) / 1882 Todesfälle (+3)
- Rheinland-Pfalz: 11.006 (+68) / 256 Todesfälle (+1)
- Saarland: 3469 (+18) / 177 Todesfälle (+0)
- Sachsen: 7.387 (+49) / 238 Todesfälle (+2) –> keine aktuelle Meldung am Samstag
- Sachsen-Anhalt: 2714 (+20) / 68 Todesfälle (+0) –> keine aktuelle Meldung am Samstag
- Schleswig-Holstein: 4914 (+16) / 162 Todesfälle (+0)
- Thüringen: 4158 (+24) / 191 Todesfälle (+0)
Gesamt (Stand 03.10.2020, 20.00 Uhr): 297.887 (9491 Todesfälle)
Vortag (Stand 02.10.2020, 19.27 Uhr): 295.779 (9486 Todesfälle)
Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.
Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 260.900
Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 27.496 (+703)
Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl (Stand 03.10.): 1,10 (Vortag: 0,97)
Zahl der Intensivbetten laut DIVI-Intensivregister, die von Covid-19-Patienten belegt werden: 404 (+28)
Zahl der aktuell invasiv beatmeten Covid-19-Patienten: 204 (+4)
In Madrid entlädt sich Wut über Corona-Lockdown
18.58 Uhr: Der Bürgermeister von Madrid, José Luis Martínez-Almeida, hat die Zwangsabriegelung seiner Stadt durch die spanische Zentralregierung als "Quatsch" kritisiert. "Es gibt jetzt mehr Bewegung in der Hauptstadt als gestern", sagte Martínez-Almeida am Samstag dem Radiosender Cope. Am Hauptbahnhof Atocha, am Flughafen und auch sonst habe die linke Zentralregierung bisher keine Kontrollen errichtet, sagte der konservative Politiker. Die Wirtschaft erleide zudem enorme Verluste, bei den Menschen herrsche Ungewissheit. "Die Regierung hat Madrid in ein Chaos gestürzt." Die spanische Hauptstadt gilt als ein Corona-Hotspot.
Paul White/AP/dpa
Neben Madrid sind seit Freitagabend neun weitere Kommunen im Großraum der Hauptstadt gegen den Willen der Regionalregierung abgesperrt. Betroffen sind knapp 4,8 der 6,6 Millionen Einwohner der Region. Diese Menschen dürfen ihre jeweilige Wohngemeinde nur noch aus triftigem Grund verlassen – etwa, um zur Arbeit zu fahren. Auswärtige dürfen diese Städte nur in Ausnahmefällen betreten. Daneben sind unter anderem Versammlungen von mehr als sechs Menschen verboten, Bars und Restaurants müssen um 23 Uhr schließen.
EU-Arzneibehörde untersucht mögliche Nierenschäden durch Remdesivir
16.00 Uhr: Der auch zur Behandlung schwerer Covid-19-Verläufe eingesetzte Wirkstoff Remdesivir wird in Europa wegen möglicher Nierenkomplikationen genauer unter die Lupe genommen. Man habe nach entsprechenden Berichten ein Sicherheits-Prüfverfahren für das Medikament Veklury gestartet, teilte die Arzneimittelagentur der EU (EMA) bereits am Freitag mit. Das Präparat basiert auf Remdesivir. Bei einigen Patienten sollen demnach akute Nierenprobleme aufgetreten sein, erklärte die Behörde mit Hauptsitz in Amsterdam. Mehrere Medien hatten über die EMA-Untersuchung berichtet.
Auch US-Präsident Donald Trump nimmt nach Angaben seines Leibarztes Sean Conley Remdesivir ein. Trump hält sich nach dem Bekanntwerden seiner Corona-Ansteckung derzeit im Militärkrankenhaus Walter Reed bei Washington auf – vorsorglich, wie es vonseiten des Weißen Hauses hieß. Der Präsident habe nur leichte Symptome.
dpa/Ulrich Perrey/dpa-POOL/dpa Remdesivir ist das einzige in der EU zugelassene Medikament zur spezifischen Behandlung von Covid-19.
Die Arznei hat in der EU seit Juli eine bedingte Zulassung für die Therapie von Erwachsenen und Jugendlichen, die an einer Lungenentzündung infolge einer Corona-Infektion leiden. Mögliche Nebenwirkungen sollen dabei weiter beobachtet werden.
Bei schwer kranken Patienten wurden die Risiken im Vergleich zum möglichen Nutzen von Remdesivir vorerst als vertretbar angesehen. Die Pharmaindustrie hatte die Substanz ursprünglich zur Bekämpfung des Ebola-Virus entwickelt – ihr werden aber auch Wirkungen auf den Sars-CoV-2-Erreger zugeschrieben.
Die EMA hatte eine mögliche Giftigkeit von Veklury in Bezug auf die Nieren schon als "wichtiges potenzielles Risiko" eingestuft. Nun läuft eine verstärkte Überwachung zur Sicherheit des Medikaments.
TOP-NEWS: Bericht: Spahn plant massenhaft Corona-Tests in Pflegeheimen
15.34 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fasst einem Bericht zufolge flächendeckende Coronatests in Senioren- und Pflegeheimen ins Auge. Dies sei in einem Referenten-Entwurf seines Ministeriums für eine Nationale Teststrategie vorgesehen, die Mitte Oktober in Kraft treten soll, berichtete der "Spiegel" am Samstag. Die massenhaften Tests in den Heimen sollten Personal, Besucher und Bewohner besser vor dem Virus schützen.
Ähnliche Regelungen sieht der 23-seitige Entwurf nach "Spiegel"-Informationen für Krankenhäuser, Einrichtungen für ambulantes Operieren, Arzt- und Zahnarztpraxen, Dialyseeinrichtungen, Praxen humanmedizinischer Heilberufe sowie ambulante Pflegedienste vor.
dpa/Jörg Carstensen/dpabild Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister.
TOP-NEWS: Häufung von Corona-Infizierten am Helios-Klinikum – Aufnahmestopp
15.32 Uhr: Wegen einer Häufung von Corona-Infizierten am Helios-Klinikum in Bad Saarow (Landkreis Oder-Spree) nimmt das Krankenhaus nach Angaben des Brandenburger Gesundheitsministeriums keine neuen Patienten mehr auf. Für die Einrichtung wurde ein Aufnahmestopp erteilt, Patienten dürfen auch nicht in andere Kliniken verlegt werden, wie Sprecher Gabriel Hesse am Samstag der Deutschen-Presseagentur sagte. Seinen Angaben zufolge sind bislang 20 positive Fälle bekannt, betroffen sind elf Mitarbeiter und neun Patienten. Die Kontaktnachverfolgungen und Untersuchungen zum Ausbruchsgeschehen vor Ort liefen.
Für das Klinikum gelte ein Besuchsverbot, wie Hesse weiter mitteilte. Rettungswagen würden das Klinikum nicht mehr anfahren und auf andere Krankenhäuser ausweichen. "Wir haben ein gutes Netz regionaler Krankenhäuser, und die Rettungswagen wissen, welche Einrichtungen sie ansteuern können", so der Ministeriumssprecher. Die Krankenhäuser der Region seien auf die Aufnahme zusätzlicher Patienten vorbereitet.
Die ersten Coronavirus-Fälle hatte das Krankenhaus dem Gesundheitsamt laut Ministerium bereits am vergangenen Dienstag gemeldet. Seitdem stünde die Behörde im engen Kontakt mit den Klinik-Verantwortlichen.
dpa/Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle.
Nach steigenden Corona-Infektionszahlen: Berlin prüft Alkoholverbot
11.13 Uhr: Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci fordert ein Ausschank- und Verkaufsverbot für Alkohol von 23.00 bis 06.00 Uhr, um den starken Anstieg der Corona-Infektionen zu bremsen. Dieses müsse für Restaurants, Bars, Clubs und Spätis gelten, sagte die SPD-Politikerin am Samstag der Deutschen Presse-Agentur.
Gleichzeitig erneuerte Kalayci ihre schon vor einigen Tagen vorgebrachte Forderung nach neuen Kontaktbeschränkungen. Nach ihren Vorstellungen sollten die Begegnungsmöglichkeiten auf zwei Haushalte oder fünf Personen begrenzt werden. Um Schlimmeres zu verhindern, sei jetzt der Zeitpunkt für rasches Handeln, sagte Kalayci. "Wir haben nicht die Zeit zu sagen, wir gucken mal. Die Uhr tickt."
Mehr Corona-Neuinfektionen pro eine Million Einwohner in den Niederlanden als in den USA
09.49 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen pro eine Million Einwohner ist in den Niederlanden inzwischen höher als in den USA. Das geht aus Daten der University of Oxford hervor. Demnach verzeichnen die Niederlande im 7-Tages-Durchschnitt 189,85 Neuinfektionen pro eine Million Einwohner (Stand: 2. Oktober). In den USA liegt die Zahl der Neuinfektionen pro eine Million Einwohner mit 135,26 deutlich darunter. In Deutschland ist der Wert mit 31,9 noch einmal deutlich niedriger.
Screenshot/Our World in Data Die Zahl der täglichen Corona-Fälle pro eine Million Einwohner in den Niederlanden ist inzwischen höher als in den USA.
TOP-NEWS: Mehr als 2700 Neuinfektionen in Deutschland – Berlin meldet Rekordzahl
19.49 Uhr: Die Gesundheitsämter der Bundesländer haben am Freitag 2763 neue Fälle gemeldet. Damit steigt die Zahl immer weiter. Schon am Donnerstag meldeten die Ämter 2589 Fälle. Am Mittwoch waren es noch 2128 gewesen. Für den starken Anstieg ist am Freitag unter anderem Berlin verantwortlich, die mit 339 Neuinfizierten die höchste Zahl seit Ausbruch der Pandemie meldete. Nordrhein-Westfalen meldete erneut die höchste Zahl an Neuinfektionen, mit 777 Neuinfektionen waren es nochmal mehr als am Vortag.
Die Reproduktionszahl ist am Freitag leicht gestiegen, liegt aber mit 0,97 weiter unter 1. Am Donnerstag hatte sie bei 0,90 gelegen. Zehn Menschen sind in den vergangenen 24 Stunden an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben und damit sechs weniger als am Donnerstag. 9486 Todesfälle gibt es in Deutschland insgesamt.
Die Zahl der belegten Intensivbetten liegt bei 376, was einem Anstieg von 18 Betten gleichkommt. Damit steigt dieser Wert das erste Mal seit Tagen wieder stärker an. 200 Patienten werden derzeit invasiv beatmet, auch das entspricht einem Anstieg, sieben Patienten sind nun mehr als gestern. Aktive Corona-Fälle – also Menschen, die aktuell am Virus erkrankt sind – sind im Moment 26.753 zu verzeichnen – das sind 1113 mehr als am Vortag und entspricht so einem sehr starken Anstieg.
Sie finden hier die aktuell gemeldeten Zahlen der Gesundheitsministerien der Länder.
- Baden-Württemberg: 50.400 (+303) / 1888 Todesfälle (+1)
- Bayern: 68.892 (+358) / 2663 Todesfälle (+2)
- Berlin: 15.370 (+339) / 231 Todesfälle (+2)
- Brandenburg: 4383 (+40) / 173 Todesfälle (+0)
- Bremen: 2557 (+46) / 59 Todesfälle (+0)
- Hamburg: 8063 (+80) / 241 Todesfälle (+1)
- Hessen: 19.324 (+235) / 551 Todesfälle (+0)
- Mecklenburg-Vorpommern: 1247 (+43) / 20 Todesfälle (+0)
- Niedersachsen: 20.666 (+249) / 690 Todesfälle (+3)
- Nordrhein-Westfalen: 71.355 (+777) / 1879 Todesfälle (-1)
- Rheinland-Pfalz: 10.938 (+112) / 255 Todesfälle (+0)
- Saarland: 3451 (+34) / 177 Todesfälle (+0)
- Sachsen: 7.387 (+49) / 238 Todesfälle (+2)
- Sachsen-Anhalt: 2714 (+20) / 68 Todesfälle (+0)
- Schleswig-Holstein: 4898 (+50) / 162 Todesfälle (+0)
- Thüringen: 4134 (+28) / 191 Todesfälle (+0)
Gesamt (Stand 02.10.2020, 19.27 Uhr): 295.779 (9486 Todesfälle)
Vortag (Stand 01.10.2020, 19.18 Uhr): 293.016 (9476 Todesfälle)
Quelle zu Infizierten- und Todeszahlen: Landesgesundheits- und Sozialministerien.
Die Zahl der Geheilten liegt laut Robert-Koch-Institut in Deutschland bei rund 259.500
Die Zahl der aktiven Fälle liegt damit bei 26.793 (+1153)
Aktuell vom RKI gemeldete Reproduktionszahl (Stand 02.10.): 0,97 (Vortag: 0,90)
Zahl der Intensivbetten laut DIVI-Intensivregister, die von Covid-19-Patienten belegt werden: 376 (+18)
Zahl der aktuell invasiv beatmeten Covid-19-Patienten: 200 (+7)
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